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Dienstag, 26. Juni 2012

Pizza mit grünem Spargel und Pesto

Pizza muss nicht immer schwer sein, mit viel Käse und dickem Belag. Schon gar nicht bei so hochsommerlichen Temperaturen. Deshalb habe ich mir mal diese “grüne” Kombination ausgedacht – grüner Spargel, Pesto Genovese, getrocknete Tomaten, Ziegenfrischkäse. Der Boden ist schön dünn und knusprig (original italienisches Rezept) und der Belag sommerlich leicht. 


 Zutaten Pizzateig:

500 g Mehl
4 g Hefe
2 EL Olivenöl
300 ml Wasser, lauwarm
10 g Salz

Zutaten Belag:

Ziegenfrischkäse (Becher o. Taler)
1 Bund grüner Spargel
100 ml Crème fraîche
1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
Oregano, getrocknet
Salz, Pfeffer

Zutaten Pesto Genovese:

1 Topf frisches Basilikum
120 ml Olivenöl
30 g Pinienkerne, geröstet
60 g Parmesan, gerieben
1 Knoblauchzehe


Zubereitung Teig:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mindestens 5 Min. gut durchkneten. Den Teig ca. 30 Min. gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen.

Zubereitung Pesto Genovese:

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten (einige für den Belag beiseite legen). Parmesan reiben. Knoblauchzehe häuten und klein schneiden. Alle Zutaten in einen Behälter geben und mit dem Pürierstab mixen bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Belag:

Den Spargel in einer Pfanne in etwas Butter 2-3 Minuten anschwenken. Die Crème fraîche mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Öl von den Tomaten verrühren. Gleichmäßig auf dem Pizzateig verstreichen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden, den Spargel quer halbieren und beides mit auf der Pizza verteilen. Die beiseite gelegten Pinienkerne darüberstreuen.

Die Pizza ca. 20 Minuten bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) backen, bis sie schön knusprig ist. Kurz vor dem Servieren den Ziegenfrischkäse in kleinen Nocken auf die Pizza geben und das Pesto dazu reichen.

Tipp: Bei Zeitmangel kann natürlich auch fertiger Pizzateig oder Pesto verwendet werden…!

Freitag, 8. Juni 2012

Geschmorter Spargel an Sauce Hollandaise

Spargelzeit! Aber warum nicht mal anders? Das hab ich mich auch gefragt und mal eine Zubereitungsart ausprobiert, die ich neulich in der Sendung von TV-Köchin Cornelia Poletto gesehen habe. Der Spargel gart hier nur im eigenen Saft, d.h. er hat hinterher viel mehr Eigenaroma, schmeckt intensiver nach Butter, Zitrone – und natürlich nach Spargel! Komisch eigentlich, dass man da nicht schon vorher drauf gekommen ist…
Auch an die Hollandaise habe ich mich mal rangewagt. Fazit: die Fertigsoßen aus der Tüte kommen jetzt wohl nicht mehr auf den Teller – die Sauce ist nämlich genauso schnell und einfach gemacht und mindestens doppelt so lecker!




Zutaten:

1 Bund weißer Spargel
3 frische Eier (Eigelb)
1 EL Weißweinessig
Schnittlauch
Zitronensaft
200g Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Schmorspargel:
Spargel schälen und das holzige Ende abschneiden. Etwas Olivenöl auf einem Backblech (oder in einer länglichen Auflaufform) verstreichen. Spargelstangen nebeneinander in die Form schichten und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen. Reichlich Butterflocken darüber verteilen. Bei 200°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 – 45 Minuten garen. Dabei in regelmäßigen Abständen Spargelstangen wenden, damit sie gleichmäßig gar werden.

Zubereitung Sauce Hollandaise (für ca. 4 Portionen):
Eier trennen. Eigelbe mit 3 EL Wasser, 1 EL Weißweinessig und einem Spritzer Zitronensaft verquirlen. 180g Butter in einem Topf schmelzen lassen. Die Eimasse über dem Wasserbad schaumig schlagen (dabei darauf auchten, dass die Masse nicht zu heiß wird, sonst stockt das Ei). Wenn die Masse schön schaumig ist, die flüssige Butter langsam einfließen lassen und vom Wasserbad nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch abschmecken. Möglichst sofort servieren.

Tipp: Möchte man eine fruchtige Note mit in die Hollandaise bringen, ersetzt man einfach das Wasser darin durch Orangensaft, und/oder gibt noch etwas Zitronen- oder Orangenabrieb mit hinein!