Mittwoch, 27. Juni 2012

Buttermilchkuchen

Der (welt)beste Käsekuchen! Und das Rezept? Natürlich von Omi. In der Füllung steckt ein halber Liter Buttermilch, die den Kuchen suuuper saftig und locker macht. Wie so ziemlich alle Käsekuchen ist er total schnell und einfach zubereitet, Abwandlungen mit Schokolade (black & white), oder mit Kirschen wurden auch schon ausprobiert – allerdings kam das “Original” immernoch jedesmal am besten an. Fazit: die nächste Kaffeetafel einfach mal mit diesem Kuchen schmücken!


Zutaten Teig:

150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
2 EL Wasser

Zutaten Füllung:

50 g Butter
200 g Zucker
500 g Magerquark
500 ml Buttermilch, natur
2 Pck. Vanillezucker
2 Eier
3 El Mehl
1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verquirlen. Ist der Teig zu bröselig, mit den Händen nachkneten, sodass er sich zu einer Kugel formen lässt. Den Teig kühlstellen.

Die Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verquirlen.
Den Boden einer eingefetteten Springform (26 cm) gleichmäßig mit 2/3 des Teiges auslegen und aus dem Rest einen ca. 1 cm hohen Rand formen. Die Füllung vorsichtig daraufgießen. Bei 160 – 170 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 60 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Zahnstocher eine Garprobe machen und evtl. die Backzeit demnach anpassen.

Den ofenwarmen Kuchen mit einem Geschirrtuch abdecken und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: ca. 15 Min.     Backzeit: ca. 60 Min.
Quelle: Omi Gerda

Käsegebäck

Was soll ich dazu sagen? Außer ich liiiiiieeeebe Käse! Käse, Käse, Käse! Käse in allen möglichen Farben, Formen, Konsistenzen und Geschmacksrichtungen (nur mit dem Lieblingskäse meines Freundes – Karamellkäse, grrr! – kann man mich nicht rumkriegen). Deshalb freue ich mich immer wieder aufs neue, wenn ich ein Rezept auftue, das nur ansatzweise Käse enthält. Stellt euch dann mal vor wie ich erst aus dem Häuschen war, als ich in dem wohl herzallerliebsten Kochbüchlein diese tolle Leckerschmeckerei gefunden habe! Zum pur Knabbern oder Dippen steht da als Überschrift. Es eignet sich fast jeder (Hart)Käse dazu: Parmesan, Gouda, Bergkäse, Gruyère… Für größere bzw. kleinere Mengen des Gebäcks gilt die Regel: 1/3 Käse, 1/3 Butter, 1/3 Mehl. So kann man z.B. auch toll etwas trocken gewordene Käsereste zu einer leckeren Knabberei verarbeiten.


Zutaten:

150 g fein geriebener würziger Käse
150 g weiche Butter
150 g Mehl
1 TL Thymian, getrocknet
grobes Meersalz, Pfeffer




Zubereitung:

Käse, Mehl und Butter gründlich miteinander zu einem Teig verkneten und in Klarsichtfolie wickeln. 30 Min. im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Käseteig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit grobem Meersalz, Thymian, Pfeffer (oder beliebigen Kräutern und Gewürzen) bestreuen.

10-20 Minuten backen, bis das Gebäck schön goldbraun ist. Abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren.

Quelle: Koch für mich, dann lieb ich dich… noch mehr! (Hölker Verlag)

Dienstag, 26. Juni 2012

Pizza mit grünem Spargel und Pesto

Pizza muss nicht immer schwer sein, mit viel Käse und dickem Belag. Schon gar nicht bei so hochsommerlichen Temperaturen. Deshalb habe ich mir mal diese “grüne” Kombination ausgedacht – grüner Spargel, Pesto Genovese, getrocknete Tomaten, Ziegenfrischkäse. Der Boden ist schön dünn und knusprig (original italienisches Rezept) und der Belag sommerlich leicht. 


 Zutaten Pizzateig:

500 g Mehl
4 g Hefe
2 EL Olivenöl
300 ml Wasser, lauwarm
10 g Salz

Zutaten Belag:

Ziegenfrischkäse (Becher o. Taler)
1 Bund grüner Spargel
100 ml Crème fraîche
1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
Oregano, getrocknet
Salz, Pfeffer

Zutaten Pesto Genovese:

1 Topf frisches Basilikum
120 ml Olivenöl
30 g Pinienkerne, geröstet
60 g Parmesan, gerieben
1 Knoblauchzehe


Zubereitung Teig:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mindestens 5 Min. gut durchkneten. Den Teig ca. 30 Min. gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen.

Zubereitung Pesto Genovese:

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten (einige für den Belag beiseite legen). Parmesan reiben. Knoblauchzehe häuten und klein schneiden. Alle Zutaten in einen Behälter geben und mit dem Pürierstab mixen bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Belag:

Den Spargel in einer Pfanne in etwas Butter 2-3 Minuten anschwenken. Die Crème fraîche mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Öl von den Tomaten verrühren. Gleichmäßig auf dem Pizzateig verstreichen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden, den Spargel quer halbieren und beides mit auf der Pizza verteilen. Die beiseite gelegten Pinienkerne darüberstreuen.

Die Pizza ca. 20 Minuten bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) backen, bis sie schön knusprig ist. Kurz vor dem Servieren den Ziegenfrischkäse in kleinen Nocken auf die Pizza geben und das Pesto dazu reichen.

Tipp: Bei Zeitmangel kann natürlich auch fertiger Pizzateig oder Pesto verwendet werden…!

Maki & Nigiri Sushi 寿司

Sushi selfmade ist gar nicht so schwer wie man vielleicht denken mag. (Fast) Alle Zutaten findet man mittlerweile im gut sortierten Supermarkt. Um die Kosten etwas niedriger zu halten benutze ich meistens normalen Milchreis. Da ich leider nicht im Norden Deutschlands zuhause bin, wo einem der Fisch quasi frisch aus dem Meer auf den Teller gesprungen kommt, muss ich hier auf Tiefkühlware zurückgreifen. Ist aber kein Problem. Der Fisch kann z.B. im kalten Wasserbad auftauen, solange der Reis abkühlt. Zum Reis kochen benutze ich persönlich meinen genialen Reisgarer, der sozusagen für sich selbst arbeitet. Weder im Reisgarer noch beim Kochen im Topf unterscheidet sich die Zubereitung von anderen Reissorten.

 
Zutaten (für ca. 2-3 Personen):

Rundkornreis (Sushireis oder Milchreis)   
1 Pck. Noriblätter
100 ml Reisessig    
2 TL Zucker    
1 TL Salz    
1 Fischfilet (z.B. Lachs, Thunfisch)   
1 Pck. Frischkäse
Wasabipaste   
1 Avocado    
1 Gurke    
Bambusmatte    


Reis gut waschen bis das Wasser nicht mehr trüb ist. Abtropfen lassen. In einen Topf geben und vollständig mit Wasser bedecken. Unter mehrmaligem Umrühren zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und Reis bei milder Hitze 10 Min. köcheln lassen. Reis nochmals 8 – 10 Min. garen, bis das gesamte Wasser aufgesogen wurde. Topf vom Herd nehmen, Reis mit einem Küchentuch bedecken, 10 Min. ruhen lassen.

Zucker und Salz im Essig auflösen und kurz aufkochen lassen. Reis in eine Schüssel füllen. Die Essiglösung darüber träufeln, vorsichtig darunter mischen. Reis komplett abkühlen lassen. Zwischendrin mehrmals umrühren.

Fisch, Avocado und Gurke in dünne, längliche Stifte schneiden.

Noriblatt mit einem Messer halbieren. Mit der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte legen, so bleibt der Reis besser daran haften. Finger in einer Schale mit Wasser leicht befeuchten und eine kleine Menge abgekühlten Reis auf dem Noriblatt so verteilen, dass das Algenblatt gleichmäßig mit Reis bedeckt ist. Unten einen freien Rand (ca. 0,5 cm) lassen. Frischkäse dünn auf den Reis streichen. Fisch und Gurke im unteren Drittel des Noriblattes der Länge nach auf den Reis legen. Fisch mit Wasabi bestreichen. Die Bambusmatte von unten nach oben einschlagen, sodass eine Rolle entsteht. Die Rolle in mundgerechte Stücke schneiden.

Für Nigiri Fisch in mundgerechte dünne Scheiben schneiden, mit etwas Wasabi bestreichen. Hände befeuchten, etwas Reis nehmen, erst oval in der Handfläche rollen, dann zu einer Kastenform drücken. Den Fisch auf dem Reisbällchen platzieren, leicht andrücken.

Tipp: Beim Sushi Aufbringen oder Formen Gummihandschuhe anziehen. So klebt der Reis nicht an den Händen!

Sonntag, 24. Juni 2012

Börek mit Feta und Spinat

… oder einfach Spinat-Schafskäse-Pasteten. Da ich Blätterteig – statt den bei Börek üblicherweise verwendeten “Yufka-Teig” – benutzt habe, darf ich mein Gericht wohl nur ansatzweise danach nennen. Macht aber nichts. Blätterteig ist eben überall erhältlich und wer mal schnell Lust auf die kleinen türkischen Pasteten hat, der kommt damit sicher auch auf seine Kosten. Bei der Form der Teigtaschen sind keine Grenzen gesetzt, ich habe mich für die klassische Form (Foto) und kleine gefüllte Dreiecke entschieden.



Zutaten (für ca. 12 Taschen):

1 Pck. Blätterteig
400 g Blattspinat
1 große rote Zwiebel
200 g Schafskäse
1 TL Butter
2 Eier
1-2 Knoblauchzehe(n)
Salz, Pfeffer, Muscat
(Koriander, Curry, Chilli)

Zubereitung:

Den Spinat putzen (bei TK auftauen lassen). Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel hacken. Den Schafskäse klein würfeln bzw. zerkrümeln.

Die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Spinat, den Knoblauch und den Schafskäse zufügen und ca. 2 Minuten mitdünsten, bis der Käse etwas geschmolzen ist. 1 Ei trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das Eiweiß mit dem anderen Ei unter die Spinat-Käse-Masse rühren, mit Salz, Pfeffer, Muscat (ich habe noch getrockneten Koriander, Chili und Curry mit hinein) würzen und etwas abkühlen lassen.

Den Blätterteig ausrollen und in beliebig große Quadrate schneiden. Löffelweise (je nach Größe der Quadrate) eine Portion Spinat-Käse-Masse in der Mitte darauf verteilen. Nun den Teig zu dreieckigen Taschen zusammenklappen und die Ränder mit einer Gabel gut andrücken (die Taschen müssen dicht sein). Das aufgesparte Eigelb verquirlen und die Teigtaschen damit bepinseln.

Für das Börek (wie Bild oben) als “Schiffchen”, ein großes Rechteck aus dem Teig schneiden und längs die Masse darauf verteilen. Nun die Ränder nach innen umschlagen, sodass die Masse nicht austreten kann. Ebenfalls mit Eigelb bepinseln.

Die Taschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten         Backzeit: 20-25 Minuten

Montag, 18. Juni 2012

Schoko-Birnen-Tarte

Sonntag = Kuchentag! Irgend etwas mit Schokolade. Und mit Frucht. Da kam mir dieses Rezept gerade recht. Die Tarte ist zwar mächtig, was Schokoladenkuchen nun mal so an sich haben, aber durch die Birne sehr saftig. Da eine Tarte ja bekanntlich recht flach gebacken wird, kann man sogar noch ein zweites Stückchen davon naschen! (Wer es nicht ganz so herb haben möchte, kann die Zartbitterkuvertüre natürlich auch durch Vollmilchkuvertüre ersetzen, hierbei würde ich aber den Zuckeranteil verringern, da die Vollmilchschokolade von Haus aus schon süßer ist).

 
Zutaten Teig:

160 g Mehl
30 g Mandeln
125 g Butter
4 EL kaltes Wasser
Puderzucker
1 Prise Salz

Zutaten Belag:

4 reife Birnen, geschält und halbiert (bzw. 1 Dose Birnen halbiert)
100 g Kuvertüre, zartbitter
50 g Butter
1 Ei
3 EL Wasser
150 g Zucker
50 g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

Aus Butter, Mehl, Salz, Mandeln und 4 EL Wasser einen Mürbteig kneten und eine halbe Stunde kühl rasten lassen. Danach dünn ausrollen, in eine befettete Torten- oder Tarteform legen und mit Puderzucker bestreuen. Mit Birnenhälften belegen und im vorgeheizten Backrohr bei 200°C (Ober -/Unterhitze) ca. 15 Minuten vorbacken.


Unter ständigem Rühren die Butter mit der Schokolade in einem Topf schmelzen lassen.  Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, den Vanillezucker und eine Prise Salz dazugeben. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung langsam hineingießen. Anschließend das Wasser und das Mehl unterrühren. Die Masse gleichmäßig über die Birnen und den Boden verteilen. Ca. 15-20 Minuten fertig backen. Auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und am besten mit Schlagsahne servieren.

Sonntag, 17. Juni 2012

Ofenkartoffeln mit Senfkruste

Country Potatoes mal etwas aufgepeppt! Für diese leckere Beilage habe ich eine Kartoffelsorte aus Frankreich verwendet. Ich gebe zu, man kann durchaus auch normale Kartoffeln hernehmen, aber da meine Sorte den wunderschönen Namen “Chérie” (Liebling) trägt und noch dazu eine rote Schale hat… Naja. Ich bin eben auch nur ein Mädchen. Zu meiner Verteidigung habe ich jedoch festgestellt, dass die “Chérie” eine etwas dünnere Schale zu haben scheint und daher super als Ofenkartoffel geeignet ist. Außerdem habe ich meinen tollen französischen Senf (Mitbringsel aus dem Elsass) benutzt, der von der Körnigkeit eher halb-halb ist. Allerdings würde ich keinen ganz feinen Senf empfehlen, da der ja oft etwas zuuu “senfig” rüberkommt… Ist aber letztendlich auch – wie so vieles – Geschmackssache! Deshalb: einfach ausprobieren! Die Beilage gabs bei uns mit Spargel und selbstgemachter Kresse-Mayonnaise.


Zutaten (für 1 Blech):

1 kg festkochende Kartoffeln
3 EL (grob)körniger Senf
4 EL Olivenöl
1/2 unbehandelte Zitrone
1-2 Knoblauchzehe(n)
1-2 El Oregano, getrocknet
grobes Meersalz, Pfeffer

Zubereitung: 

Die Kartoffeln gründlich säubern und abtrocknen. Je nach Größe vierteln, halbieren bzw. achteln und in eine große Schüssel geben. Knoblauchzehe(n) zerdrücken und mit Senf, Olivenöl, Zitronenabrieb, reichlich Salz, Oregano und Pfeffer zu den Kartoffeln geben. Alles gut miteinander vermengen, evtl. etwas durchziehen lassen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen, bis die Spalten gar und knusprig sind.