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Samstag, 7. Juli 2012

Gefüllte Paprikaschoten mit Couscous

Mit diesem Rezept leite ich (etwas verfrüht) die nächste Woche ein. Die soll bei mir nämlich fleischlos werden. Nein nein, ich werde nicht komplett zur Vegetarierin mutieren, aber ab und zu so eine kleine Fleischpause finde ich nicht verkehrt. Ich habe mir vorgenommen in Zukunft an nur noch 2-3 Tagen in der Woche Fleisch zu essen – dann aber mit Bedacht, d. h. schön vom Metzger des Vertrauens oder eben “Bio” aus dem Supermarkt. Da machts dann auch nichts aus, wenns mal 3 € mehr kostet. Laber Rhabarber! Das Gericht habe ich in einem Heftchen für schnelle und günstige Rezepte entdeckt, es aber (wie immer) etwas abgewandelt. Kalorienarm, leicht, vegetarisch und mit ganz viel Geschmack!


Zutaten (für 4 Paprikahälften):

3 rote o. gelbe Paprikaschoten
250 g Couscous
4 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
200 g Fetakäse
3-4 getrocknete Tomaten in Öl
1 Bund Petersilie
500 ml Gemüsebrühe
3 EL Butter
1 TL Thymian, getrocknet
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. 2 Paprikas längs halbieren und entkernen. Die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes und mit etwas Olivenöl bestrichenes Blech legen. Im Ofen ca. 10 Minuten backen.

Inzwischen 250 ml Gemüsebrühe, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Topf von der Herplatte ziehen und Couscous langsam unterrühren. 3-4 Minuten quellen lassen. Butter untermengen und bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren fertiggaren (ca. 5 Minuten).

Lauchzwiebeln in dünne Ringe, Feta, die übrige Paprika und Knoblauch in kleine Würfel, getrocknete Tomaten  in dünne Streifen schneiden. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Petersilie grob hacken und alles unter den etwas abgekühlten Couscous mengen. Nach Belieben mit etwas Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Die Paprikahälften in eine Auflaufform setzen und mit der Couscous-Masse befüllen (Füllung gut andrücken). Die restliche Brühe mit in die Form gießen und ca. 8 Minuten fertig garen.

Tipp: Die Couscous-Masse kann man auch allein als Beilage (Tabouleh) servieren! Hat man gerade keinen Couscous zur Hand, tuts auch Reis oder Bulgur. Hier muss man natürlich die Zubereitungsart anpassen.

Rezeptidee: meine Familie & Ich – gut und günstig

Freitag, 6. Juli 2012

Panzanella con melone

Hitze! Schwüle! Unwetter! Und noch dazu die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub… Da verebbt die Lust an aufwendigen Gerichten schon mal ein wenig. Weil mein Kühlschrank nach einem Spontaneinkauf um eine Wassermelone reicher war, hab ich mir diesen sommerlichen Brotsalat für das heutige Abendessen ausgesucht. Panzanella ist ein italienischer Klassiker mit Ursprung in Florenz, mittlerweile ist er aber auch in vielen anderen Regionen beliebt. Weißbrot (meist Ciabatta, gern auch schon vom Vortag) und Tomaten gehören zu den Basics, die anderen Zutaten variieren nach Lust, Laune und Geschmack.



Zutaten (für 4 Personen):

300 g Ciabatta (bzw. Weißbrot)
2 Gurken
200 g Kirschtomaten
200 g Wassermelone
1 Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie
Olivenöl
Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

Brot in 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Brotwürfel mit dem Knoblauch anrösten. Evtl. auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Gurken schälen, längs vierteln und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Melone schälen, das Fruchtfleisch entkernen und ebenso in Würfel schneiden (möglichst gleichgroß wie Brot und Gurke). Petersilie abzupfen und grob hacken.

Tomaten und Gurken in eine Salatschüssel geben. Essig mit Salz, Pfeffer und Zucker verrühren, über den Salat geben und gleichmäßig vermengen. Etwas ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren das Brot mit untermengen (bevor es zu weich wird) und mit Petersilie bestreuen.

Rezeptidee: Meine Familie & Ich

Samstag, 16. Juni 2012

Spaghetti an Ziegenkäse-Limetten-Soße

Sommerlich frische Pasta-Kreation gefällig?… Spaghetti kann ein Großteil der Bevölkerung ja eigentlich jeden Tag essen (ich definitiv mit eingeschlossen), deshalb bin ich immer glücklich über leckere Nudelsoßen-Fundstücke. Ein solches wurde heute gleich mal ausprobiert: Im Grundrezept sind allerdings keine Tomaten vorhanden und den vorgegebenen Bund Frühlingszwiebeln habe ich mal durch eine rote Zwiebel ersetzt. Fazit: Herrlich leichte und frische Pasta (trotz der Sahnesoße), eigentlich nur mit “Mmmmh” zu beschreiben!

 
Zutaten (für ca. 3-4 Portionen):

500 g Spaghetti
1 Bund Rucola
1 Schale Cocktailtomaten
1 (große) rote Zwiebel
1 unbehandelte Limette
1-2 Knoblauchzehen
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
150 g Ziegenfrischkäse, natur
Salz, Chiliflocken
Olivenöl

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Schale von der Limette fein abreiben und die Limette danach auspressen. Den Rucola waschen, putzen und die Stiele abschneiden. Cocktailtomaten halbieren. Die Nudeln in Salzwasser al dente garen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zwiebel darin glasig dünsten. Die Tomaten dazugeben und kurz mitdünsten lassen. Mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen und 5 Minuten einköcheln lassen. Ziegenfrischkäse unterrühren und schmelzen lassen.
Erst kurz vor dem Anrichten Limettensaft und Abrieb sowie den Rucola in die Sauce geben, vermengen, mit Salz und Chiliflocken  abschmecken und Soße auf den Nudeln servieren.

Zubereitungszeit: ca. 25 Min.

Freitag, 15. Juni 2012

Capellini an Vanille-Tomaten und Garnelen

Schon wieder Lust auf Pasta? Gerne! … Aber Vanille noch dazu? Da war ich erst mal skeptisch. Seit Alfons Schuhbeck auf allen TV-Kanälen jedes seiner herzhaften Speisen mit Vanille (und Ingwer) verfeinert, scheint das ja quasi modern zu sein. Vielleicht wollte ich deshalb auch endlich mal ausprobieren, ob das auch wirklich schmeckt. Fazit: Tut es! Die Vanille kommt nur ganz zart durch, gibt dem Gericht aber die gewisse Raffinesse. Tolles Rezept, schnell und einfach zubereitet und lecker noch dazu!


Zutaten:

Capellini (dünne Spaghetti)
Garnelenschwänze (z.B. King Prawns)
1 unbehandelte Zitrone
1 Schale Cocktailtomaten
1 Bund Rucola
1 Vanilleschote
1-2 Knoblauchzehe(n)
4 EL Butter, Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker, Chiliflocken

Zubereitung:

Capellini in Salzwasser al dente kochen.
Zitrone in Scheiben, Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Garnelen (TK-Ware vorher auftauen lassen) in einer Pfanne mit 2 EL Butter und Olivenöl anbraten, Zitronenscheiben  und Knoblauch dazugeben und mit anschwitzen. Die Zitronenscheiben leicht andrücken, dass etwas Saft austreten kann. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.

Tomaten halbieren, Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herausschaben. In einer separaten Pfanne 1 EL Zucker mit 2 EL Butter schmelzen lassen. Tomatenhälften und Vanillemark dazugeben und kurz anschwenken.

Die Nudeln abgießen und mit zu den Garnelen in die Pfanne geben. Die Vanille-Tomaten ebenfalls dazugeben und alles gut miteinander vermengen. Vor dem Servieren mit Rucola bestreuen.

Zubereitungszeit: ca. 20 Min.
Quelle: ARD Buffet

Mittwoch, 13. Juni 2012

Rhabarber-Tomaten-Ketchup

Dieses Rezept für das etwas ausgefallene Ketchup habe ich bei Steph gefunden. Ich wollte schon lange mal etwas mit Rhabarber kochen, aber die üblichen Kuchenrezepte oder Chutneys waren mir dann doch irgendwie zu “einfach”. Kennt man ja alles schon. Und da Steph dieses Rezept so hochgelobt hat, habe ich mich mal rangewagt und die letzten Rhabarberstängel aus Nachbarins Garten dankend in Empfang genommen (im Supermarkt war ja quasi schon Saisonende und nichts brauchbares mehr zu holen). Ich muss sagen, dass das Ketchup zwar wirklich sehr gut schmeckt, jedoch würde ich nächstes Mal ein bisschen an der Zusammensetzung schrauben. Etwas weniger Essig vielleicht und die Nelken komplett weglassen. Ansonsten ists ein schmackhafter Dip, der gut z.B. zu Grillfleisch passt. Probierts einfach aus! Hier mein etwas abgewandeltes Rezept:



Zutaten:

600 g Rhabarber
1 große rote Zwiebel
1 Dose passierte Tomaten (ca. 240 g)
100 ml Rotweinessig
200 g brauner Zucker
1 Lorbeerblatt
1 TL gelbe Senfkörner
1 Msp. Zitronenschale
Salz, Pfeffer
Rapsöl

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, putzen und  in Stücke schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und würfeln. Beides kurz in etwas Rapsöl anschwitzen und mit Rotweinessig und passierten Tomaten ablöschen. Zucker und Zitronenabrieb zugeben. Lorbeerblätter und Senfsaat in einen Teefilter geben, zubinden und ebenfalls in den Topf geben. Ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Das Gewürzsäckchen entfernen und den Ketchup mit dem Stabmixer pürieren, bis ein sämige Masse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und mit geschlossenem Deckel nochmals aufkochen lassen und in ausgekochte Einweckgläser oder Flaschen füllen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Nudelsalat "Chez Mimi"

Mein persönlicher "Haussalat". Ich wollte einfach irgendwann mal zum Grillen nen schnellen Nudelsalat machen und schwups! - Kühlschrank geplündert. Für mich persönlich zwar lecker, aber nicht daaaaas ultimative Nudelsalat-Highlight. Aber da ich schon des Öfteren (also eigentlich sehr oft) dafür gelobt wurde und ich dadurch wohl auch schon zum Nachmachen animiert habe, will ich ihn auch hier nicht vorenthalten ;o

 Zutaten:

1 Packung frische Tortellini (z.B. ricotta e spinaci)
1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
Cocktailtomaten
1 Mozzarella
1-2 Löffel grünes Pesto
1 Bund Rucola
ital. Weißweinessig
Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:

Tortellini 4-5 Minuten in Salzwasser al dente kochen. Abgießen, abkühlen lassen. Getrocknete Tomaten klein schneiden. Cocktailtomaten halbieren. Mozzarella in kleine Stücke, Rucola mundgerecht schneiden.

Dressing:

Olivenöl, Weißweinessig, Pesto, Salz und Pfeffer miteinander verrühren.
Etwas Öl von den getrockneten Tomaten hinzugeben.
Dressing mit den Tortellini und den anderen Zutaten vermengen. Genießen.