Mittwoch, 27. Juni 2012

Buttermilchkuchen

Der (welt)beste Käsekuchen! Und das Rezept? Natürlich von Omi. In der Füllung steckt ein halber Liter Buttermilch, die den Kuchen suuuper saftig und locker macht. Wie so ziemlich alle Käsekuchen ist er total schnell und einfach zubereitet, Abwandlungen mit Schokolade (black & white), oder mit Kirschen wurden auch schon ausprobiert – allerdings kam das “Original” immernoch jedesmal am besten an. Fazit: die nächste Kaffeetafel einfach mal mit diesem Kuchen schmücken!


Zutaten Teig:

150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
2 EL Wasser

Zutaten Füllung:

50 g Butter
200 g Zucker
500 g Magerquark
500 ml Buttermilch, natur
2 Pck. Vanillezucker
2 Eier
3 El Mehl
1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verquirlen. Ist der Teig zu bröselig, mit den Händen nachkneten, sodass er sich zu einer Kugel formen lässt. Den Teig kühlstellen.

Die Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verquirlen.
Den Boden einer eingefetteten Springform (26 cm) gleichmäßig mit 2/3 des Teiges auslegen und aus dem Rest einen ca. 1 cm hohen Rand formen. Die Füllung vorsichtig daraufgießen. Bei 160 – 170 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 60 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Zahnstocher eine Garprobe machen und evtl. die Backzeit demnach anpassen.

Den ofenwarmen Kuchen mit einem Geschirrtuch abdecken und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: ca. 15 Min.     Backzeit: ca. 60 Min.
Quelle: Omi Gerda

Käsegebäck

Was soll ich dazu sagen? Außer ich liiiiiieeeebe Käse! Käse, Käse, Käse! Käse in allen möglichen Farben, Formen, Konsistenzen und Geschmacksrichtungen (nur mit dem Lieblingskäse meines Freundes – Karamellkäse, grrr! – kann man mich nicht rumkriegen). Deshalb freue ich mich immer wieder aufs neue, wenn ich ein Rezept auftue, das nur ansatzweise Käse enthält. Stellt euch dann mal vor wie ich erst aus dem Häuschen war, als ich in dem wohl herzallerliebsten Kochbüchlein diese tolle Leckerschmeckerei gefunden habe! Zum pur Knabbern oder Dippen steht da als Überschrift. Es eignet sich fast jeder (Hart)Käse dazu: Parmesan, Gouda, Bergkäse, Gruyère… Für größere bzw. kleinere Mengen des Gebäcks gilt die Regel: 1/3 Käse, 1/3 Butter, 1/3 Mehl. So kann man z.B. auch toll etwas trocken gewordene Käsereste zu einer leckeren Knabberei verarbeiten.


Zutaten:

150 g fein geriebener würziger Käse
150 g weiche Butter
150 g Mehl
1 TL Thymian, getrocknet
grobes Meersalz, Pfeffer




Zubereitung:

Käse, Mehl und Butter gründlich miteinander zu einem Teig verkneten und in Klarsichtfolie wickeln. 30 Min. im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Käseteig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit grobem Meersalz, Thymian, Pfeffer (oder beliebigen Kräutern und Gewürzen) bestreuen.

10-20 Minuten backen, bis das Gebäck schön goldbraun ist. Abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren.

Quelle: Koch für mich, dann lieb ich dich… noch mehr! (Hölker Verlag)

Dienstag, 26. Juni 2012

Pizza mit grünem Spargel und Pesto

Pizza muss nicht immer schwer sein, mit viel Käse und dickem Belag. Schon gar nicht bei so hochsommerlichen Temperaturen. Deshalb habe ich mir mal diese “grüne” Kombination ausgedacht – grüner Spargel, Pesto Genovese, getrocknete Tomaten, Ziegenfrischkäse. Der Boden ist schön dünn und knusprig (original italienisches Rezept) und der Belag sommerlich leicht. 


 Zutaten Pizzateig:

500 g Mehl
4 g Hefe
2 EL Olivenöl
300 ml Wasser, lauwarm
10 g Salz

Zutaten Belag:

Ziegenfrischkäse (Becher o. Taler)
1 Bund grüner Spargel
100 ml Crème fraîche
1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
Oregano, getrocknet
Salz, Pfeffer

Zutaten Pesto Genovese:

1 Topf frisches Basilikum
120 ml Olivenöl
30 g Pinienkerne, geröstet
60 g Parmesan, gerieben
1 Knoblauchzehe


Zubereitung Teig:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mindestens 5 Min. gut durchkneten. Den Teig ca. 30 Min. gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen.

Zubereitung Pesto Genovese:

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten (einige für den Belag beiseite legen). Parmesan reiben. Knoblauchzehe häuten und klein schneiden. Alle Zutaten in einen Behälter geben und mit dem Pürierstab mixen bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Belag:

Den Spargel in einer Pfanne in etwas Butter 2-3 Minuten anschwenken. Die Crème fraîche mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Öl von den Tomaten verrühren. Gleichmäßig auf dem Pizzateig verstreichen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden, den Spargel quer halbieren und beides mit auf der Pizza verteilen. Die beiseite gelegten Pinienkerne darüberstreuen.

Die Pizza ca. 20 Minuten bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) backen, bis sie schön knusprig ist. Kurz vor dem Servieren den Ziegenfrischkäse in kleinen Nocken auf die Pizza geben und das Pesto dazu reichen.

Tipp: Bei Zeitmangel kann natürlich auch fertiger Pizzateig oder Pesto verwendet werden…!

Maki & Nigiri Sushi 寿司

Sushi selfmade ist gar nicht so schwer wie man vielleicht denken mag. (Fast) Alle Zutaten findet man mittlerweile im gut sortierten Supermarkt. Um die Kosten etwas niedriger zu halten benutze ich meistens normalen Milchreis. Da ich leider nicht im Norden Deutschlands zuhause bin, wo einem der Fisch quasi frisch aus dem Meer auf den Teller gesprungen kommt, muss ich hier auf Tiefkühlware zurückgreifen. Ist aber kein Problem. Der Fisch kann z.B. im kalten Wasserbad auftauen, solange der Reis abkühlt. Zum Reis kochen benutze ich persönlich meinen genialen Reisgarer, der sozusagen für sich selbst arbeitet. Weder im Reisgarer noch beim Kochen im Topf unterscheidet sich die Zubereitung von anderen Reissorten.

 
Zutaten (für ca. 2-3 Personen):

Rundkornreis (Sushireis oder Milchreis)   
1 Pck. Noriblätter
100 ml Reisessig    
2 TL Zucker    
1 TL Salz    
1 Fischfilet (z.B. Lachs, Thunfisch)   
1 Pck. Frischkäse
Wasabipaste   
1 Avocado    
1 Gurke    
Bambusmatte    


Reis gut waschen bis das Wasser nicht mehr trüb ist. Abtropfen lassen. In einen Topf geben und vollständig mit Wasser bedecken. Unter mehrmaligem Umrühren zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und Reis bei milder Hitze 10 Min. köcheln lassen. Reis nochmals 8 – 10 Min. garen, bis das gesamte Wasser aufgesogen wurde. Topf vom Herd nehmen, Reis mit einem Küchentuch bedecken, 10 Min. ruhen lassen.

Zucker und Salz im Essig auflösen und kurz aufkochen lassen. Reis in eine Schüssel füllen. Die Essiglösung darüber träufeln, vorsichtig darunter mischen. Reis komplett abkühlen lassen. Zwischendrin mehrmals umrühren.

Fisch, Avocado und Gurke in dünne, längliche Stifte schneiden.

Noriblatt mit einem Messer halbieren. Mit der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte legen, so bleibt der Reis besser daran haften. Finger in einer Schale mit Wasser leicht befeuchten und eine kleine Menge abgekühlten Reis auf dem Noriblatt so verteilen, dass das Algenblatt gleichmäßig mit Reis bedeckt ist. Unten einen freien Rand (ca. 0,5 cm) lassen. Frischkäse dünn auf den Reis streichen. Fisch und Gurke im unteren Drittel des Noriblattes der Länge nach auf den Reis legen. Fisch mit Wasabi bestreichen. Die Bambusmatte von unten nach oben einschlagen, sodass eine Rolle entsteht. Die Rolle in mundgerechte Stücke schneiden.

Für Nigiri Fisch in mundgerechte dünne Scheiben schneiden, mit etwas Wasabi bestreichen. Hände befeuchten, etwas Reis nehmen, erst oval in der Handfläche rollen, dann zu einer Kastenform drücken. Den Fisch auf dem Reisbällchen platzieren, leicht andrücken.

Tipp: Beim Sushi Aufbringen oder Formen Gummihandschuhe anziehen. So klebt der Reis nicht an den Händen!

Sonntag, 24. Juni 2012

Börek mit Feta und Spinat

… oder einfach Spinat-Schafskäse-Pasteten. Da ich Blätterteig – statt den bei Börek üblicherweise verwendeten “Yufka-Teig” – benutzt habe, darf ich mein Gericht wohl nur ansatzweise danach nennen. Macht aber nichts. Blätterteig ist eben überall erhältlich und wer mal schnell Lust auf die kleinen türkischen Pasteten hat, der kommt damit sicher auch auf seine Kosten. Bei der Form der Teigtaschen sind keine Grenzen gesetzt, ich habe mich für die klassische Form (Foto) und kleine gefüllte Dreiecke entschieden.



Zutaten (für ca. 12 Taschen):

1 Pck. Blätterteig
400 g Blattspinat
1 große rote Zwiebel
200 g Schafskäse
1 TL Butter
2 Eier
1-2 Knoblauchzehe(n)
Salz, Pfeffer, Muscat
(Koriander, Curry, Chilli)

Zubereitung:

Den Spinat putzen (bei TK auftauen lassen). Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel hacken. Den Schafskäse klein würfeln bzw. zerkrümeln.

Die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Spinat, den Knoblauch und den Schafskäse zufügen und ca. 2 Minuten mitdünsten, bis der Käse etwas geschmolzen ist. 1 Ei trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das Eiweiß mit dem anderen Ei unter die Spinat-Käse-Masse rühren, mit Salz, Pfeffer, Muscat (ich habe noch getrockneten Koriander, Chili und Curry mit hinein) würzen und etwas abkühlen lassen.

Den Blätterteig ausrollen und in beliebig große Quadrate schneiden. Löffelweise (je nach Größe der Quadrate) eine Portion Spinat-Käse-Masse in der Mitte darauf verteilen. Nun den Teig zu dreieckigen Taschen zusammenklappen und die Ränder mit einer Gabel gut andrücken (die Taschen müssen dicht sein). Das aufgesparte Eigelb verquirlen und die Teigtaschen damit bepinseln.

Für das Börek (wie Bild oben) als “Schiffchen”, ein großes Rechteck aus dem Teig schneiden und längs die Masse darauf verteilen. Nun die Ränder nach innen umschlagen, sodass die Masse nicht austreten kann. Ebenfalls mit Eigelb bepinseln.

Die Taschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten         Backzeit: 20-25 Minuten

Montag, 18. Juni 2012

Schoko-Birnen-Tarte

Sonntag = Kuchentag! Irgend etwas mit Schokolade. Und mit Frucht. Da kam mir dieses Rezept gerade recht. Die Tarte ist zwar mächtig, was Schokoladenkuchen nun mal so an sich haben, aber durch die Birne sehr saftig. Da eine Tarte ja bekanntlich recht flach gebacken wird, kann man sogar noch ein zweites Stückchen davon naschen! (Wer es nicht ganz so herb haben möchte, kann die Zartbitterkuvertüre natürlich auch durch Vollmilchkuvertüre ersetzen, hierbei würde ich aber den Zuckeranteil verringern, da die Vollmilchschokolade von Haus aus schon süßer ist).

 
Zutaten Teig:

160 g Mehl
30 g Mandeln
125 g Butter
4 EL kaltes Wasser
Puderzucker
1 Prise Salz

Zutaten Belag:

4 reife Birnen, geschält und halbiert (bzw. 1 Dose Birnen halbiert)
100 g Kuvertüre, zartbitter
50 g Butter
1 Ei
3 EL Wasser
150 g Zucker
50 g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

Aus Butter, Mehl, Salz, Mandeln und 4 EL Wasser einen Mürbteig kneten und eine halbe Stunde kühl rasten lassen. Danach dünn ausrollen, in eine befettete Torten- oder Tarteform legen und mit Puderzucker bestreuen. Mit Birnenhälften belegen und im vorgeheizten Backrohr bei 200°C (Ober -/Unterhitze) ca. 15 Minuten vorbacken.


Unter ständigem Rühren die Butter mit der Schokolade in einem Topf schmelzen lassen.  Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, den Vanillezucker und eine Prise Salz dazugeben. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung langsam hineingießen. Anschließend das Wasser und das Mehl unterrühren. Die Masse gleichmäßig über die Birnen und den Boden verteilen. Ca. 15-20 Minuten fertig backen. Auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und am besten mit Schlagsahne servieren.

Sonntag, 17. Juni 2012

Ofenkartoffeln mit Senfkruste

Country Potatoes mal etwas aufgepeppt! Für diese leckere Beilage habe ich eine Kartoffelsorte aus Frankreich verwendet. Ich gebe zu, man kann durchaus auch normale Kartoffeln hernehmen, aber da meine Sorte den wunderschönen Namen “Chérie” (Liebling) trägt und noch dazu eine rote Schale hat… Naja. Ich bin eben auch nur ein Mädchen. Zu meiner Verteidigung habe ich jedoch festgestellt, dass die “Chérie” eine etwas dünnere Schale zu haben scheint und daher super als Ofenkartoffel geeignet ist. Außerdem habe ich meinen tollen französischen Senf (Mitbringsel aus dem Elsass) benutzt, der von der Körnigkeit eher halb-halb ist. Allerdings würde ich keinen ganz feinen Senf empfehlen, da der ja oft etwas zuuu “senfig” rüberkommt… Ist aber letztendlich auch – wie so vieles – Geschmackssache! Deshalb: einfach ausprobieren! Die Beilage gabs bei uns mit Spargel und selbstgemachter Kresse-Mayonnaise.


Zutaten (für 1 Blech):

1 kg festkochende Kartoffeln
3 EL (grob)körniger Senf
4 EL Olivenöl
1/2 unbehandelte Zitrone
1-2 Knoblauchzehe(n)
1-2 El Oregano, getrocknet
grobes Meersalz, Pfeffer

Zubereitung: 

Die Kartoffeln gründlich säubern und abtrocknen. Je nach Größe vierteln, halbieren bzw. achteln und in eine große Schüssel geben. Knoblauchzehe(n) zerdrücken und mit Senf, Olivenöl, Zitronenabrieb, reichlich Salz, Oregano und Pfeffer zu den Kartoffeln geben. Alles gut miteinander vermengen, evtl. etwas durchziehen lassen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen, bis die Spalten gar und knusprig sind.


Samstag, 16. Juni 2012

Spaghetti an Ziegenkäse-Limetten-Soße

Sommerlich frische Pasta-Kreation gefällig?… Spaghetti kann ein Großteil der Bevölkerung ja eigentlich jeden Tag essen (ich definitiv mit eingeschlossen), deshalb bin ich immer glücklich über leckere Nudelsoßen-Fundstücke. Ein solches wurde heute gleich mal ausprobiert: Im Grundrezept sind allerdings keine Tomaten vorhanden und den vorgegebenen Bund Frühlingszwiebeln habe ich mal durch eine rote Zwiebel ersetzt. Fazit: Herrlich leichte und frische Pasta (trotz der Sahnesoße), eigentlich nur mit “Mmmmh” zu beschreiben!

 
Zutaten (für ca. 3-4 Portionen):

500 g Spaghetti
1 Bund Rucola
1 Schale Cocktailtomaten
1 (große) rote Zwiebel
1 unbehandelte Limette
1-2 Knoblauchzehen
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
150 g Ziegenfrischkäse, natur
Salz, Chiliflocken
Olivenöl

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Schale von der Limette fein abreiben und die Limette danach auspressen. Den Rucola waschen, putzen und die Stiele abschneiden. Cocktailtomaten halbieren. Die Nudeln in Salzwasser al dente garen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zwiebel darin glasig dünsten. Die Tomaten dazugeben und kurz mitdünsten lassen. Mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen und 5 Minuten einköcheln lassen. Ziegenfrischkäse unterrühren und schmelzen lassen.
Erst kurz vor dem Anrichten Limettensaft und Abrieb sowie den Rucola in die Sauce geben, vermengen, mit Salz und Chiliflocken  abschmecken und Soße auf den Nudeln servieren.

Zubereitungszeit: ca. 25 Min.

Zwiebel-Konfitüre

Diese herzhaft-süße “Konfitüre” eignet sich prima als Dip zu Fleisch, als Brotaufstrich oder Topping auf herzhaften Tartes. Ich würde am liebsten eimerweise Zwiebeln kochen! Eigentlich bin ich eher kein Zwiebel-Fan, allerdings sind rote Zwiebeln ja von Haus aus milder im Geschmack und der eingekochte Balsamico und die Gewürze geben dem ganzen noch diesen tollen süß-salzigen Beigeschmack. Das Gericht kocht sich quasi wie von selbst und ist in ausgekochten Einweckgläsern bis zu einem Monat im Kühlschrank haltbar. Na los! Zwiebeln kaufen – bevor ich es tue!

 
Zutaten:

1 kg rote Zwiebeln
Butter
100 ml Balsamico
1 1/2 EL brauner Zucker (bzw. Rohrzucker)
1 EL Thymian, getrocknet
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Thymian zufügen. Für ca. 30 Minuten bei kleiner Hitze dünsten, sodass die Zwiebeln glasig werden, jedoch nicht bräunen. Regelmäßig umrühren.

Den Zucker und den Essig zufügen und weitere 30 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Essig verkocht ist. Je langsamer die Zwiebeln schmoren, desto besser schmecken sie.  Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zwiebeln etwas abkühlen lassen und in ausgekochte Einweckgläser füllen. Kühl stellen.

Zubereitungszeit: 60 Min.

Freitag, 15. Juni 2012

Capellini an Vanille-Tomaten und Garnelen

Schon wieder Lust auf Pasta? Gerne! … Aber Vanille noch dazu? Da war ich erst mal skeptisch. Seit Alfons Schuhbeck auf allen TV-Kanälen jedes seiner herzhaften Speisen mit Vanille (und Ingwer) verfeinert, scheint das ja quasi modern zu sein. Vielleicht wollte ich deshalb auch endlich mal ausprobieren, ob das auch wirklich schmeckt. Fazit: Tut es! Die Vanille kommt nur ganz zart durch, gibt dem Gericht aber die gewisse Raffinesse. Tolles Rezept, schnell und einfach zubereitet und lecker noch dazu!


Zutaten:

Capellini (dünne Spaghetti)
Garnelenschwänze (z.B. King Prawns)
1 unbehandelte Zitrone
1 Schale Cocktailtomaten
1 Bund Rucola
1 Vanilleschote
1-2 Knoblauchzehe(n)
4 EL Butter, Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker, Chiliflocken

Zubereitung:

Capellini in Salzwasser al dente kochen.
Zitrone in Scheiben, Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Garnelen (TK-Ware vorher auftauen lassen) in einer Pfanne mit 2 EL Butter und Olivenöl anbraten, Zitronenscheiben  und Knoblauch dazugeben und mit anschwitzen. Die Zitronenscheiben leicht andrücken, dass etwas Saft austreten kann. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.

Tomaten halbieren, Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herausschaben. In einer separaten Pfanne 1 EL Zucker mit 2 EL Butter schmelzen lassen. Tomatenhälften und Vanillemark dazugeben und kurz anschwenken.

Die Nudeln abgießen und mit zu den Garnelen in die Pfanne geben. Die Vanille-Tomaten ebenfalls dazugeben und alles gut miteinander vermengen. Vor dem Servieren mit Rucola bestreuen.

Zubereitungszeit: ca. 20 Min.
Quelle: ARD Buffet

Mittwoch, 13. Juni 2012

Rhabarber-Tomaten-Ketchup

Dieses Rezept für das etwas ausgefallene Ketchup habe ich bei Steph gefunden. Ich wollte schon lange mal etwas mit Rhabarber kochen, aber die üblichen Kuchenrezepte oder Chutneys waren mir dann doch irgendwie zu “einfach”. Kennt man ja alles schon. Und da Steph dieses Rezept so hochgelobt hat, habe ich mich mal rangewagt und die letzten Rhabarberstängel aus Nachbarins Garten dankend in Empfang genommen (im Supermarkt war ja quasi schon Saisonende und nichts brauchbares mehr zu holen). Ich muss sagen, dass das Ketchup zwar wirklich sehr gut schmeckt, jedoch würde ich nächstes Mal ein bisschen an der Zusammensetzung schrauben. Etwas weniger Essig vielleicht und die Nelken komplett weglassen. Ansonsten ists ein schmackhafter Dip, der gut z.B. zu Grillfleisch passt. Probierts einfach aus! Hier mein etwas abgewandeltes Rezept:



Zutaten:

600 g Rhabarber
1 große rote Zwiebel
1 Dose passierte Tomaten (ca. 240 g)
100 ml Rotweinessig
200 g brauner Zucker
1 Lorbeerblatt
1 TL gelbe Senfkörner
1 Msp. Zitronenschale
Salz, Pfeffer
Rapsöl

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, putzen und  in Stücke schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und würfeln. Beides kurz in etwas Rapsöl anschwitzen und mit Rotweinessig und passierten Tomaten ablöschen. Zucker und Zitronenabrieb zugeben. Lorbeerblätter und Senfsaat in einen Teefilter geben, zubinden und ebenfalls in den Topf geben. Ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Das Gewürzsäckchen entfernen und den Ketchup mit dem Stabmixer pürieren, bis ein sämige Masse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und mit geschlossenem Deckel nochmals aufkochen lassen und in ausgekochte Einweckgläser oder Flaschen füllen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Thai-Curry

Dieses Gericht habe ich das erste Mal vor ein paar Jahren auf dem Asia-Festival in Nürnberg an einer Imbissbude gegessen. Ich hatte damals zur thailändischen Küche noch recht wenig Bezug, aber die Kombination von lecker duftendem Basmatireis, der leicht scharfen Currynote und des Zitronengrasaromas, wollte zuhause unbedingt mal nachgekocht werden. Seit dem kommt das Gericht regelmäßig auf den Tisch, weil es natürlich gut schmeckt und ohne großen Aufwand zu kochen ist. Ich verwende gern Currypaste, bzw. Zitronengraspulver aus dem Asialaden, hier kann aber freilich auch frisches Zitronengras oder normales Currypulver verwendet werden. Außerdem sind etliche Abwandlungen je nach Gusto (oder aktuellem Kühlschrankinventar) möglich: mal mit Garnelen, mit Hühnchen oder vegetarisch, mal rotes und mal grünes Curry… heute hat der Kühlschrank folgende Kombination hergegeben:


 Zutaten:

2 Seelachsfilets
Basmatireis
Rote Currypaste bzw. Pulver
Zitronengraspaste bzw. Pulver
1 rote und gelbe Paprika
braune Champignons
Zuckerschoten
1 Dose Cashewkerne, ungesalzen
2 Frühlingszwiebeln
1 Dose Kokosmilch
Koriander (frisch oder getrocknet)
Öl, Butter, Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Basmatireis nach Packungsanweisung bzw. im Reiskocher garen.

Paprikas in Streifen schneiden, Champignons vierteln und alles in einer Pfanne kurz anbraten. Salzen und leicht pfeffern. Mit Kokosmilch aufgießen. 1-2 TL Curry Paste und ½ – 1 TL Zitronengras-Paste in den Gemüse-Kokosmilchmix rühren. Kurz aufkochen lassen.

Die Kaiserschoten in heißem Wasser blanchieren und mit zum Gemüse geben (Achtung: werden schnell zu weich). Die Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden und ebenfalls dazugeben. Mit etwas Koriander würzen.

Das Fischfilet von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Öl und Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Filets bei mittlerer Hitze anbraten (benutzt man TK-Ware, diese vorher auftauen lassen, gut abtupfen, dann anbraten).

Fischfilet auf einen Teller legen und mit Kokos-Gemüse, Cashewkernen und Reis servieren.

Info:  Curry Paste vorsichtig dosieren, sehr scharf! Wer es eher frischer und milder mag nimmt besser grüne Currypaste. Anstatt mit Fischfilet kann das Gericht auch mit Hähnchen – oder Putenbrust, Garnelen, bzw. anderen Gemüsesorten zubereitet werden – das Grundrezept ist hierbei jedoch gleich.

Montag, 11. Juni 2012

Ziegenkäse im Speckmantel mit Parmesansegel

Bekannt, simpel, aber trotzdem super lecker! Würziger Ziegenkäse im Dattel-Speckmantel vereint mit einem süßen Preiselbeerdip. Die Säure kommt mit dem Raukesalat ins Spiel und ne Knusperkomponente ist auch noch mit dabei.  Nicht lang reden – essen!


Zutaten:

1 Rolle Ziegenkäse
8-10 Scheiben Schinkenspeck (Bacon)
getrocknete Datteln
frischer Parmesan am Stück
50 g Frischkäse, natur
2-3 EL eingekochte Preiselbeeren
1 Bund Rucola
Weißweinessig, Balsamicoessig
1 TL körniger Senf
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung Ziegenkäsetaler:

Von der Ziegenkäserolle ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Jede Scheibe mit einer Dattel belegen und mit je 2 Scheiben Schinkenspeck umwickeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Taler von beiden Seiten knusprig anbraten. Wenn der Käse anfängt auszutreten, vom Herd nehmen und warm stellen.


Zubereitung Rucolasalat:
Eine Vinaigrette aus etwas Olivenöl, Weißweinessig, Balsamico, Salz, Pfeffer und dem Senf rühren. Rucola waschen und mit Dressing benetzen.

Zubereitung Parmesansegel:
Parmesan fein reiben. Eine trockene, saubere und unbeschichtete Pfanne leicht erhitzen und Parmesan kreisförmig dünn darin ausstreuen. Den Käse bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Wenn er eine leichte Bräune erreicht hat, vorsichtig (mit einem flachen Schaber) den Rand ablösen und wenden. Pfanne vom Herd nehmen, Segel erkalten lassen.

Zubereiung Preiselbeercreme:
Frischkäse mit den Preiselbeeren verrühren und zu den Ziegenkäsetalern reichen.

Samstag, 9. Juni 2012

Porree-Käse-Suppe mit Hackfleisch

Der Suppenklassiker! Eigentlich ja eher deftig und daher für die kältere Jahreszeit gedacht. Aber wenn ich mal so aus dem Fenster gucke… was soll’s. Hab die Suppe noch nach meinem Geschmack ein wenig abgewandelt. Toll geschmeckt hats letztendlich auch im Juni!



Zutaten (für ca. 6 Personen):

500g gemischtes Hackfleisch
3-4 Stangen Porree
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 L Gemüsebrühe
400g Sahne-Schmelzkäse
1/2 Becher Crème fraîche
2 EL Essig (bzw. Zitronensaft)
Majoran, Bohnenkraut, Schnittlauch (alles getrocknet)
1 Prise Muscat
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
frisches Bauernbrot oder Baguette

Zubereitung:

Porree säubern, waschen und in dünne Ringe schneiden. In einen Topf geben und mit der Gemüsebrühe (darf ruhig eine kräftige Brühe sein) aufgießen. Ca. 10 Min. köcheln lassen.
Währenddessen die Zwiebel kleinschneiden, eine Pfanne aufsetzen und die Zwiebel mit dem Hackfleisch anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Hackfleisch mit in den Topf geben.
Den Schmelzkäse und die Crème fraîche mit in die Suppe geben und darin schmelzen lassen. Einmal kurz aufkochen lassen. Knoblauch klein hacken und dazu geben. Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, etwas Muscat, den Kräutern und einem Schuss Essig (bzw. Zitronensaft) abschmecken.
Mit frischem Brot oder Baguette servieren.

Tipp: Beim Abschmecken ist jeder selbst gefragt: ist die Suppe nicht sämig, “käsig” oder würzig genug, einfach noch etwas Schmelzkäse, bzw. Brühwürfel hineingeben. Etwas durchgezogen schmeckt die Suppe am Besten!

Freitag, 8. Juni 2012

Geschmorter Spargel an Sauce Hollandaise

Spargelzeit! Aber warum nicht mal anders? Das hab ich mich auch gefragt und mal eine Zubereitungsart ausprobiert, die ich neulich in der Sendung von TV-Köchin Cornelia Poletto gesehen habe. Der Spargel gart hier nur im eigenen Saft, d.h. er hat hinterher viel mehr Eigenaroma, schmeckt intensiver nach Butter, Zitrone – und natürlich nach Spargel! Komisch eigentlich, dass man da nicht schon vorher drauf gekommen ist…
Auch an die Hollandaise habe ich mich mal rangewagt. Fazit: die Fertigsoßen aus der Tüte kommen jetzt wohl nicht mehr auf den Teller – die Sauce ist nämlich genauso schnell und einfach gemacht und mindestens doppelt so lecker!




Zutaten:

1 Bund weißer Spargel
3 frische Eier (Eigelb)
1 EL Weißweinessig
Schnittlauch
Zitronensaft
200g Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Schmorspargel:
Spargel schälen und das holzige Ende abschneiden. Etwas Olivenöl auf einem Backblech (oder in einer länglichen Auflaufform) verstreichen. Spargelstangen nebeneinander in die Form schichten und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen. Reichlich Butterflocken darüber verteilen. Bei 200°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 – 45 Minuten garen. Dabei in regelmäßigen Abständen Spargelstangen wenden, damit sie gleichmäßig gar werden.

Zubereitung Sauce Hollandaise (für ca. 4 Portionen):
Eier trennen. Eigelbe mit 3 EL Wasser, 1 EL Weißweinessig und einem Spritzer Zitronensaft verquirlen. 180g Butter in einem Topf schmelzen lassen. Die Eimasse über dem Wasserbad schaumig schlagen (dabei darauf auchten, dass die Masse nicht zu heiß wird, sonst stockt das Ei). Wenn die Masse schön schaumig ist, die flüssige Butter langsam einfließen lassen und vom Wasserbad nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch abschmecken. Möglichst sofort servieren.

Tipp: Möchte man eine fruchtige Note mit in die Hollandaise bringen, ersetzt man einfach das Wasser darin durch Orangensaft, und/oder gibt noch etwas Zitronen- oder Orangenabrieb mit hinein!

Mittwoch, 6. Juni 2012

ErdbeerRagout an BasilikumMousse

Dass sich Erdbeeren und Basilikum gut leiden können, habe ich ja schon öfter mal gehört. Aber wirklich rangetraut hatte ich mich noch nicht. Bis heute. Ich musste nämlich noch nen halben Topf Basilikum vorm Verwelken retten und Erdbeeren hatte ich auch zuhause. Zufällig ist mir dann auch noch ein kleines “Erdbeer-Spezial”-Heftchen aus einer Frauenzeitschrift in die Finger gekommen, in der ich dieses Rezept gefunden habe. Fazit: ich war begeistert. Super lecker, sommerlich leicht und mal ne echt gute  Kombi!


 Zutaten (für ca. 3- 4 Portionen):

500g Erdbeeren
1 Topf Basilikum
1 unbehandelte Zitrone
80g Puderzucker
250g Magerquark
250 ml Rama “Cremefine zum Schlagen”

Zubereitung:

Halbe Zitronenschale abreiben, Saft auspressen. Basilikumblätter mit 3 EL Cremefine und 1 EL Zitronensaft fein pürieren. Restliche Cremefine zugeben und mit dem Handrührgerät steif schlagen. 50g Puderzucker und Zitronenschale dazugeben. Quark vorsichtig unterheben. 1 Stunde kalt stellen.

Erdbeeren waschen und putzen. 150g Erdbeeren mit 30g Puderzucker und 1 TL Zitronensaft pürieren. Restliche Erdbeeren vierteln und mit dem Püree vermengen.

Mit einem Esslöffel Nocken aus der Basilikummousse formen und mit Erdbeerragout anrichten.

Dienstag, 5. Juni 2012

Lachstatar an Limettenschmand und Rösti


 Zutaten Tatar und Limettenschmand:

1 Lachsfilet, roh              
1 Scheibe Räucherlachs          
2 EL Schmand           
1 unbehandelte Limette                
1 Frühlingszwiebel                 
Dill (geht auch TK)
Chiliflocken, Salz, Pfeffer

Zutaten Rösti:

300 g Kartoffeln            
1 EL Mehl              
2 Eier             
Muscat, Salz, Pfeffer

Zubereitung Tatar:
Das Lachsfilet und den Räucherlachs in feine Würfel schneiden. Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen. Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Lachs mit Schmand, Limettenzesten und Frühlingszwiebel vermengen. Die Masse mit Dill, Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken. Kühl stellen. Erst kurz vor dem Servieren etwas Limettensaft untermengen, da der Fisch sonst durch die Säure vorgart.

Zubereitung Rösti:
Kartoffeln schälen und grob reiben. Mit den Händen das Wasser aus den Kartoffeln drücken. Die Eier und das Mehl unter die Kartoffeln geben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muscat würzen. Die Masse gut durchmischen. Flache Taler formen und in reichlich Butterschmalz oder Öl goldbraun braten. Nach dem Braten auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Tipp – Beilage Feldsalat:
Salat waschen. Dressing aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und dunklem Balsamicoessig mixen. Als Beilage zum Lachs und Rösti servieren.

Tarte á l'orange

Eine sommerlich fruchtige Orangentarte, die bestimmt bei allen Gästen für Entzückung sorgt! Wichtig ist jedoch die Qualität der Orangen, d.h. ich empfehle die Tarte nur in der Orangenzeit zu backen, in der die Früchte ihr schönstes und vollstes Aroma haben.


 Zutaten:

200 g Mehl  
75 g Zucker  
100 g kalte Butter  
5 Eier  
3 unbehandelte Orangen
1 unbehandelte Limette
1-2 EL bittere Orangenmarmelade  
150 g Puderzucker  
1 Päckchen Sahne-Puddingpulver  
150 g Schlagsahne

Teig:
Den Backofen vorheizen. Die Tarteform fetten. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Mit Zucker, Butter in Flöckchen und einem Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und in die Form legen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Bei 200° (Mitte, Umluft 180°) 12 Min. backen.

Belag:
Für den Belag die Orangen heiß waschen, trockentupfen und die Schale von 2 Orangen dünn abreiben. Die 2 Orangen und die Limette auspressen. Den Saft mit der Marmelade und der Orangenschale verrühren. Die restlichen 4 Eier, Puderzucker und Puddingpulver schaumig schlagen. Die Orangenmischung nach und nach unterrühren. Die Sahne leicht mit dem Mixer anschlagen und unterheben (die Masse darf nicht zu schaumig werden).

Backen:
Die Orangencreme auf den Teig gießen. Die dritte Orange schälen, in Scheiben schneiden und auf die Orangencreme legen. Im Ofen bei 150° (Mitte, Umluft 130°) ca. 40 Min. backen, bis die Creme fest ist. In der Form ganz auskühlen lassen.