Mittwoch, 19. Dezember 2012

Oreo-Cantuccini mit weißer Schokolade

Oreos (kleine, mit Milchcreme gefüllte Kekse aus dunkler Schokolade) sind mittlerweile ja nicht nur in den USA wahnsinnig beliebt. Wie so vieles müssen wir ja auch das "OMG yammy" finden, nur weil es aus Amerika kommt. Mal ehrlich: es gibt weitaus leckerere Kekse, Kuchen und Gebäck in unseren Landen. Aber gut, schwimm ich eben mit dem Oreo-Strom und backe Cantuccini statt mit Mandeln mal mit Oreo-Keksen. Die kann man zwar nicht auslecken, aber zumindest in Milch tauchen wie ihre runden Vorfahren. ;-)


Zutaten:
 
150 g Zucker 
50 g geschmolzene Butter
3 Eier
2 TL Vanilleextrakt
400 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
13 Oreo-Kekse
1 Tafel weiße Schokolade




Zubereitung:
 
Die Butter mit dem Zucker verrühren, die Eier und den Vanilleextrakt dazugeben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. Die Oreo-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und grob zerbröseln. Die Keksbrösel unter den Teig kneten. Den Teig halbieren, zu zwei Rollen formen und mit ausreichendem Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen, dann herausnehmen und leicht abkühlen lassen, so dass sich die Keksstangen in dünne Scheiben schneiden lassen.
Die Biscotti nebeneinander auf ein Backblech stellen und nochmals für 5 Minuten backen, dann herausnehmen und komplett abkühlen lassen.
 
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und in einen Spritzbeutel füllen (alternativ kann man natürlich auch einen Gefrierbeutel nehmen und eine kleine Öffnung hineinschneiden).
 
Mit der Schokolade feine Linien über die Kekse ziehen und mit den Keksbröseln bestreuen. Nach dem die Schokolade fest geworden ist, in einer festverschlossenen Keksdose aufbewahren.



Schoko-Spritzkringel

Spritzgebäck in Kringelform. Mit Schoko. Natürlich kann man auch den Kakao aus dem Teig weglassen und helle Spritzkringel backen - oder beides?!


Zutaten (für ca. 40 Stk):

200 g Mehl
100 g Speisestärke
200 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
8 EL Milch
2 TL Kakaopulver
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung:

Mehl und Speisestärke mischen. Butter in eine Rührschüssel geben, mit dem Handrührgerät cremig rühren. Zucker und Ei zugeben und weiter rühren, bis die Masse schaumig ist. Milch unterziehen.  Mehlmischung und Kakao einsieben und alles zu einem glatten Teig rühren. Ca. 30 Minuten kühl stellen.

Teig in einen Spritzbeutel mit mittlerer Sterntülle füllen. Gleichmäßige Kringel auf ein mit Backpapier  belegtes Backblech spritzen. Auf mittlerer Schiene 10-12 Minuten backen.

Die Kringel auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Friesenkekse

In meiner diesjährigen persönlichen Weihnachtsbäckerei stellte ich erstmals fest, dass ich eigentlich Plätzchen gar nicht so sehr mag sondern eher Kekse bevorzuge. Deshalb habe ich mal ein (für Süddeutsche) eher unübliches und wohl auch größtenteils unbekanntes Keksrezept ausprobiert. "Wat de Buur nich kennt, dat frett he nich!" trifft garantiert nicht auf mich zu. Wie der Name der Kekse bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um mürbes Buttergebäck, das in Ostfriesland beheimatet ist und dort natürlich gern zu Tee (oder auch ohne) gegessen wird. Als Highlight wälzt man den rohen Teig vor dem Backen in Kristall- oder Hagelzucker - leeeeeecker!


Zutaten:
250 g Butter
150 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eigelb
300 g Mehl
100 g Speisestärke 
Kristall- o. Hagelzucker zum Wälzen



Zubereitung: 

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark und den Eigelben schaumig rühren. Das Mehl mit der Speisestärke mischen und unter die Buttermischung kneten.

Den Teig in 2 Portionen teilen und daraus jeweils Rollen mit einem Durchmesser von ca. 4 cm formen. Diese Rollen auf Frischhaltefolie geben und straff einwickeln (die Enden der Frischhaltefolie aufzwirbeln und straff rollen, so werden die Rollen automatisch sehr gleichmäßig geformt und in die Folie gepresst.

Die Rollen in den Kühlschrank legen und dort 30-60 Minuten ruhen lassen. Wenn die Rollen ganz fest geworden sind, aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 10 Minuten etwas bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Zucker auf einen großen Teller geben, die Frischhaltefolie von den Teigrollen entfernen und im Zucker hin und her rollen, dabei ruhig fest andrücken. 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Bei 200°C ca. 10-15 Minuten backen, die Kekse sollen schön hell bleiben.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Chai Tea Latte

Was gibt es Schöneres, als im Winter auf dem Sofa zu sitzen, eingekuschelt in einer warmen Decke, den Plätzchenteller auf dem Schoß zu haben und an einem heißen Chai Tea Latte zu nippen während draußen leise die ersten Schneeflöckchen fallen? Meine Chai Latte ist so schnell und simpel zubereitet, dass es wirklich keine große Kunst ist. Ich verzichte nämlich auf die hundert frischen Gewürze, die man das restliche Jahr dann eh nur herumliegen hat und verwende zum Aromatisieren der Milch einfach eine ayurvedische Gewürztee-Mischung in Form von Teebeuteln. Diese findet man fast überall wo es Tee gibt (Drogerien etc.), ich habe z.B. die Sorte "Classic Chai" von BioPrimo verwendet.


Zutaten:

2 Beutel Gewürztee-Mischung
(z.B. "Classic Chai" von BioPrimo, Müller)  
1 Tasse Milch
50 ml Schlagsahne
1 TL Honig
1 Prise Zimt


Zubereitung:

Die Milch zusammen mit den Teebeuteln in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen. Den Honig einrühren.

Währenddessen die Sahne steif schlagen. Die Milch in eine Tasse bzw. ein Tee-Glas füllen, die geschlagene Sahne darauf geben und mit etwas Zimt bestreuen. 

Tipp: wer etwas mehr "Tea" statt "Latte" mag, kann den Tee vorab einfach normal mit Wasser aufkochen und damit die Milch verdünnen. Das Verhältnis sollte jedoch immer 1:2 sein (Tee:Milch), sonst wird das Ganze zu wässrig.

"Spitzbuben" mit Heidelbeermarmelade

Am Freitag hat der Christkindlesmarkt eröffnet - und somit auch offiziell die Plätzchensaison! Ich konnte mich ehrlichgesagt schwer entscheiden welche Leckereien es auf meinen Plätzchenteller schaffen sollten, weil ich einfach zu viel Auswahl hatte. Letztendlich haben sich doch die Basics durchgesetzt... Zimtsterne, Spitzbuben, Spritzgebäck etc. Ich fange heute mal mit den Spitzbuben an, auf die bin ich nämlich ganz besonders stolz: sie sind zu 100% selbst gemacht! Ja, denn sogar die Marmelade habe ich selbst eingekocht. Vielleicht könnt ihr euch noch an meine Heidelbeer-Vanille-Marmelade erinnern?! Die passt hier sozusagen wie die Marmelade aufs Plätzchen. Natürlich kann man das Gelee nehmen, das man gerade hat oder das man besonders gern mag. Es sollte nur relativ fein pürriert sein und keine Fruchtstückchen enthalten. 


Zutaten:

200 g Butter
130 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eigelb
100 g gemahlene Mandeln
200 g Mehl
125 g Fruchtgelee

Zubereitung:

Butter mit 100 g Puderzucker, Vanillezucker, Eigelben schaumig schlagen. Mit Mandeln und Mehl verkneten. In Frischhaltefolie ca. 1 Stunde kühl stellen. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3-5 mm dick ausrollen und mit beliebigen Formen (Durchmesser sollte 3-4 cm sein) ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen mit kleineren Ausstechern in der Mitte ein "Guckloch" ausstechen.

Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 Minuten hellgelb backen. Auskühlen lassen. 

Das Gelee erhitzen, glatt rühren und dick auf die Plätzchen ohne Loch streichen. Dann die Plätzchen mit Loch vorsichtig daraufdrücken. Auskühlen lassen und alles mit Puderzucker bestäuben. 

Die Plätzchen unbedingt in einer Blechdose lagern! 


Dienstag, 20. November 2012

Lasagne al Forno

Da ich seit einigen Tagen unheimliche Gelüste auf Lasagne habe, musste ich gestern dem Ganzen mal ein Ende setzen. Den Supermarkteinauf gleich sinnvoll genutzt, packte ich also auch noch Hackfleisch, Käse etc. in mein Körbchen und schmiss mich am Abend gleich über die Auflaufform. So ne Lasagne al Forno ist schon ab und zu mal was Feines! Ich komm da eigentlich immer mit Hackfleisch, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch als Füllung aus, das Ganze toppe ich - statt Béchamelsauce - mit ein paar Klecksen Crème fraîche. Wer auf den Rotwein im Essen verzichten will, trinkt ihn entweder dazu, oder ersetzt ihn durch Wasser bzw. Gemüsebrühe. Und das Beste ist: heute konnte ich mir den Rest der großen Auflaufform von gestern ohne Weiteres in der Mikrowelle aufwärmen und hatte so nochmal was davon!


Zutaten:

500 g Hackfleisch, gemischt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
8-10 Lasagneplatten
1 Dose Tomaten, in Stücken
50 - 100 ml Rotwein 
(bzw. Gemüsebrühe o. Wasser)
 1 EL Tomatenmark
1 TL Basilikum, getrocknet
4 EL Crème fraîche
150 g Emmentaler, gerieben 
Salz
Pfeffer


Zubereitung:

Die Ziebel und die Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Hack anbraten. Mit Rotwein (Gemüsebrühe o. Wasser) aufgießen und ca. 2 Minuten einreduzieren lassen. Die Tomaten dazugeben und das Tomatenmark einrühren. Ca. 2 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

Abwechselnd erst Hackmasse, darauf Lasagneplatten usw. in eine Auflaufform schichten und mit Hackmasse abschließen. Darauf die 4 EL Crème fraîche gleichmäßig verteilen. Die Oberfläche mit Käse bestreuen und die Lasagne bei 200 °C (Unter-/Oberhitze) ca. 20 Minuten goldgelb backen.
 
 

Donnerstag, 15. November 2012

Buttermilchbrot aus dem Topf

Enie backt. Immer samstags um 14:00 Uhr. "Sweet & Easy" heißt die neue Backshow, in der Enie van de Meiklokjes im gewohnten kunterbunten Lollipop-Outfit auf dem selbsternannten Frauensender sixx seit Oktober das Handrührgerät schwingt. Jede Folge steht unter einem neuen Motto. Diese lauten z.B. "United Cakes of America", "Muttis Kuchen reloaded", "Alles auf Schoko", oder "Kleine Schweinereien". Enie backt ihren Zuschauern hauptsächlich Zuckersüßes, allerdings auch hin und wieder herzhafte Rezepte. Ein solches gebe ich nun an euch weiter... und zwar aus der Rubrik "Protz-Gebäck". Das Brot, das von Enie als "einfachstes Brot der Welt" betitelt wird, backt man im Topf. Klingt erstmal komisch. Ist aber so. Durch die Buttermilch wird das Brot fluffig und saftig, die Kräuter und der Parmesan geben die richtige Würze. Gebacken ist es in knapp 30 Minuten, gemacht wird es ganz ohne Hefe, was die Sache sehr schnell gehen lässt. Nachmachen lohnt sich!
 

Zutaten (für 1 Brot):
 
ofenfester Topf mit Deckel (Ø 24 cm)

225 g Vollkorn- oder Dinkelmehl
225 g Weizenmehl
1 Prise Salz
1 TL Zucker
350 ml Buttermilch
1 TL Natron
50 g getrocknete Tomaten
50 g geriebener Parmesan
1 TL Rosmarin, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet


Zubereitung:
Backofen mit Topf und Deckel auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Tomaten klein hacken, den Parmesan grob raspeln. Die Mehlsorten mit Salz, Zucker und Buttermilch in einer Küchenmaschine ca. 15 Min. zu einem glatten Teig kneten. Zum Schluss das Natron und die weiteren Zutaten zugeben und kurz unterkneten.

Aus dem Teig einen runden Fladen formen. Den heißen Topf aus dem Ofen nehmen, den Boden mit etwas Mehl bestäuben, den Teigfladen in den heißen Topf geben, den Deckel aufsetzen und ca. 30 Min. backen. Herausnehmen, aus dem Topf nehmen und auskühlen lassen.

Sonntag, 11. November 2012

Gebrannte Nüsse

Nur noch wenige Wochen, dann ist es wieder so weit! Man schlendert gemütlich über den Christkindlesmarkt (hoffentlich heuer mit Schnee statt Matsch und Regen), es duftet nach Glühwein, Lebkuchen, Bratwürsten, Liebesäpfeln und gebrannten Mandeln! Aber wer es partout nicht noch die paar Wochen bis zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte aushält, für den hab ich nun ganz was Feines: gebrannte Nüsse selbst gemacht! Nicht nur zum selbst Vernaschen sondern auch zum Verschenken sind die süßen Leckerchen ideal. Im Prinzip kann man alle Nusssorten dazu verwenden - am Besten schmecken für mich jedenfalls Macadamias, Walnüsse, Mandeln und Cashew-Kerne. Nicht länger als zehn Minuten dauert das Zubereiten - und den weihnachtlichen Raumduft gibts ganz inklusive!


Zutaten:

200 g Nuss-Mix (ungesalzen)
125 g Zucker
1 Vanilleschote
100 ml Wasser
1/2 TL Zimt
1 Prise Currypulver


Zubereitung:

Die Nüsse trocken in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten. Wasser aufgießen, Mark der Vanilleschote, Zucker, Zimt, Curry einrühren und alles zum Kochen bringen. Solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und der Zucker die Nüsse mit einer feinen Kruste überzogen hat. Die heißen Nüsse auf einem mit Backpapier belegtem Blech ausbreiten, voneinander trennen und auskühlen lassen. Die Nüsse in luftdichten Keksdosen aufbewahren. 

Tipp: Für die nicht-weihnachtliche Variante einfach Zimt durch Chili ersetzen und die Vanille durch mehr Curry.  



Bread-and-Butter-Pudding mit Äpfeln

Wer kennt das nicht: es gibt Gerichte, die erwecken so eine Art Wohlbehagen. Sei es der Kartoffelsalat von Omi zu Weihnachten, die Gans am ersten Feiertag, die Küchla zur Kirwa... Dieser süße Auflauf ist definitiv so ein Gericht! Eine Mischung aus Äpfeln, Vanillepudding, Zwieback, Zimt und Mandeln rührt mein Vater seit einigen Jahren im November zusammen, wenn sich an Allerheiligen die Familie zum Kaffee trifft. Passend zur herbstlichen Jahreszeit wird der Auflauf noch warm serviert - mit einer Kugel Walnuss- oder Vanilleeis. Da kann kein Kuchen und keine Torte der Welt mithalten! Angelehnt an einen "Kirschmichel", englischen "Bread and Butter Pudding" oder auch an die französischen "Clafoutis", ist dieser Auflauf herrlich fluffig und durch die winterlichen Gewürze perfekt für die kalte Jahreszeit! Auch kalt am Folgetag schmeckt er wunderbar!


Zutaten (für 4-5 Personen):

2 Pck. Vanille-Puddingpulver
200 g Schmand
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
450 ml Milch
4 Äpfel
125 g Zwieback
1-2 TL Zimt
50 g Mandelblättchen
Fett für die Form

Zubereitung:

Puddingpulver und Schmand mit dem Handrührgerät glatt rühren. 125 g Zucker, Vanillezucker und Eier nach und nach zufügen und gut unterrühren. Die Milch ebenfalls gut unterrühren. 

Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse herausschneiden und grob würfeln. Eine Auflaufform (ca. 2 l Inhalt) fetten. Den Zwieback grob zerbröseln und bis auf 1 EL in die Form geben. Die Apfelstücke gleichmäßig darauf verteilen. Die Vanille-Eier-Milch darauf glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen (200 °C, Ober-/Unterhitze) ca. 50-55 Minuten backen.

Inzwischen den restlichen Zucker, Zimt, Mandelblättchen und restlichen Zwieback vermengen. 15 Minuten vor Ende der Backzeit die Mischung gleichmäßig über den Auflauf streuen. 

Tipp: Den warmen Auflauf mit einer Kugel Walnuss- oder Vanilleeis servieren.

Samstag, 10. November 2012

Apfelgelee-Torte

Nach dem Friedhofgang an Allerheiligen besagt die Familientradition ein aufwärmendes Kaffeetrinken bei meinen Eltern. So auch dieses Jahr. Endlich mal wieder ein Grund einen Kuchen zu backen. Da sich die drei Tonnen Äpfel im Keller mittlerweile (Gott sei Dank!) auf geschätzte zehn Stück reduziert haben, war ich also auf der Suche nach einem weiteren Apfelrezept um die restlichen, nicht winterharten, Äpfel zu verarbeiten. Zwar unpassend zur Jahreszeit und Witterung (wobei es am 1. November bei uns sogar ziemlich warm war) sollte es aber diesmal etwas Frisches sein. Ich entschied mich für die Apfelgelee-Torte, die gar kein Ofenrohr von innen sehen muss. Sie wird nur mit Gelatine gestützt und kühlgestellt. Eine lustige - und wie sich herausstellte leckere - Idee fand ich das Topping: die Mischung aus selbstgemachtem Apfelmus und Zuckersirup.


Zutaten:

Boden:
150 g Butterkekse
60 g Butter
50 g Vollmilch-Kuvertüre (bzw. Schokolade)

Füllung:
400 g Crème fraîche
400 g Saure Sahne
150 g Schlagsahne
8 Blatt Bio-Gelatine
1 Vanillestange
100 g Zucker
2 EL Zitronensaft

Topping:
2 Äpfel
100 g Zucker
100 ml Wasser (bzw. Apfelsaft)
8 Blatt Bio-Gelatine
2 EL Zitronensaft
Zubereitung:

Butterkekse fein zerbröseln. Butter mit Schokolade auf dem Wasserbad schmelzen und mit Keksbröseln vermengen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Keksmischung gleichmäßig darauf verteilen. Leicht andrücken und kühl stellen. 

Gelatine in Wasser einweichen, ausdrücken und mit 5 EL Crème fraîche auf dem Wasserbad auflösen. Saure Sahne, restliche Crème fraîche, Zucker, Mark der Vanilleschote und Zitronensaft vermengen. Gelatinemischung dazugeben und glatt rühren. Sahne steif schlagen und unter die Crème ziehen. Die Mousse auf den Keksboden gießen und ca. 2 Stunden kalt stellen. 

Gelatine einweichen, ausdrücken und auf dem Wasserbad auflösen. Äpfel entkernen und mit Zitronensaft fein pürrieren. Wasser bzw. Apfelsaft mit Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Zuckersirup, Apfelmus und Gelatine miteinander verrühren und gleichmäßig auf die Mousse gießen. Nochmals ca. 2 Stunden kalt stellen. Die Torte ca. 1-1/2 Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 
Tipp: Alternativ können auch Birnen verwendet werden bzw. Obst der Saison. 

Dienstag, 23. Oktober 2012

Kürbisgnocchi in Parmesan-Speck-Butter

Gnocchi selber machen? Pah! Die gibts doch sooo schön vorgekocht im Kühlregal! Nee, nee, nee. An sowas darf man gar nicht denken. Man kann so ziemlich alles selbst machen - und man wird staunen wie leicht und schnell die meisten Dinge zubereitet sind, von denen man es nie gedacht hätte. Es gehört eben nur ein bisschen Recherche dazu. Und Geduld, wenns vielleicht beim ersten Mal nicht so klappt wie man gern hätte. Da ich ja ein großer Kürbis-Fan bin und deshalb einen kleinen Hokkaido aus dem Garten meiner (Groß)Tante bekommen habe, wollte ich mal etwas anderes als Kürbissuppe ausprobieren. Irgendwo hatte ich irgendwann mal etwas von Kürbisgnocchi gelesen. In Kochforen findet man jedoch hauptsächlich die Kombination mit Salbei-Butter. Das ist zwar bestimmt keine schlechte Wahl, wäre mir persönlich aber etwas zu "unwürzig". Deshalb habe ich mir die Parmesan-Speck Variante ausgedacht. Das Kartoffelpüreepulver gibt noch das Extra an Bindung für den Teig, damit die Gnocchis beim Kochen nicht zerfallen. Möchte man es jedoch nicht verwenden, ist die Mehlmenge bzw. der Kartoffelanteil anzupassen. Die kleinen fluffigen Kartoffel-Kürbis-Knödel schmecken solo oder auch als Beilage vorzüglich und sind mit super wenig Aufwand zubereitet, das kann ich Euch versprechen!


Zutaten (für 4 Personen):

500 g Hokkaido-Kürbis
300 g Kartoffeln 
300 g Mehl
1/2 Pck. Kartoffelpüreepulver
150 g Speckwürfel 
1 Ei
Salz, Pfeffer
Muskat 
1 EL Thymian, getrocknet
Kürbiskerne
Parmesan
2 EL Butter
Olivenöl


Zubereitung:

Den Kürbis in ca. 1 cm dünne Scheiben schneiden. Auf ein mit Olivenöl eingefettetes Backblech legen, leicht salzen und pfeffern und ca. 30 Minuten backen, bis Kürbisfleisch und Schale weich sind.

Kürbis und Kartoffeln zu einem glatten Brei stampfen und mit Mehl, Kartoffelpüreepulver, Ei, Salz, Pfeffer, Thymian und einer Prise Muskat verkneten. Den Teig 30 min ruhen lassen. 

Wasser mit etwas Salz in einem Topf zum Köcheln bringen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer dünnen Rolle formen und mit dem Messer ca. 1 cm breite Gnocchi abstechen. Die Gnocchis ins leicht kochende Wasser gleiten lassen und mit dem Schaumlöffel herausheben, wenn sie an die Oberfläche steigen (dauert ca. 2-3 Minuten). Die Gnocchis etwas abkühlen lassen.

Die Speckwürfel in einer Pfanne auslassen. Gnocchis hinzugeben, leicht anbraten und die Butter darüber schmelzen lassen.

Die Gnocchi-Speck-Butter-Mischung mit Parmesan und Kürbiskernen bestreut servieren.



Sonntag, 14. Oktober 2012

Omas Apfelstrudel mit Vanillemilch

Oma macht zweifelsohne den besten Apfelstrudel. Kirwaküchla (Kirchweihküchlein) übrigens auch. Nur wie? Der Teig vom Apfelstrudel ist nämlich weder Blätterteig noch Strudelteig... und genau deshalb schmeckt er wahrscheinlich auch so lecker. Mein Vater hatte sich mal an dem Teig ausprobiert - ohne Omas Rezept genau zu kennen. Das Ergebnis war ein steinhartes "Apfelbrot", das man beim Anschneiden mit der Kettensäge bearbeiten musste. Fehlanzeige also. Aber nicht verzagen: Oma fragen! Wichtig ist vor allem, dass man den rohen Strudelteig vor dem Backen ausreichend mit flüssiger Butter bestreicht. Das Übergießen mit Milch kurz vor Backende sorgt für die Saftigkeit und lässt den Strudel wunderbar goldbraun werden. Wer mag kann statt Vanillemilch natürlich auch dickliche Vanillesauce dazu essen, Eis oder Sahne. Da meine Oma immer gleich ziemlich viel Apfelstrudel aufeinmal macht, poste ich hier ihre genauen Mengenangaben für ca. 2 große Strudel, die man am Besten in einem Bräter backt.


Zutaten (2 große Strudel):

Teig:
500 g Mehl
2 Eier
250 g Butter
125 ml Milch
1 Prise Salz

Füllung:
4-5 große Äpfel
3 EL Zucker
1 TL Zimt
(50 g Rosinen)

Vanillemilch:
500 ml Vollmilch (3,5 % Fett)
1 Vanilleschote
1 TL Zucker

Puderzucker


Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig miteinander in einer großen Schüssel vermengen. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig halbieren, beide Teile dünn zu Rechtecken ausrollen und mit 3 EL flüssiger Butter bestreichen.

Die Äpfel vierteln, schälen, das Kerngehäuse entfernen und klein würfeln. Mit Zucker und Zimt (und Rosinen) vermengen. Füllung auf die Teige geben. Die Strudel aufrollen und an den Enden sorgfältig einschlagen.

Eine Backpfanne (Bräter) mit Butter ausfetten, die Strudel hineinsetzen und mit 5 EL flüssiger Butter bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 60 Min. backen. 15 Min. vor dem Backende die Strudel mit 100 ml Milch und dem ausgetretenen Saft der Äpfel übergießen.


Vanillemilch:

Für die Vanillemilch das Mark der Vanilleschote auskratzen und 500 ml Milch mit Mark und Schote erhitzen. Den Zucker hinzugeben und auflösen lassen. Die Schote entfernen und mit dem warmen, mit Puderzucker bestreuten Apfelstrudel servieren.

Samstag, 13. Oktober 2012

Beef Farfalle

Es war einmal eine bekannte Nürnberger Bistro/Bar, auf dessen Speisekarte dieses Gericht stand. Seitdem meine Freundin und ich es einmal probiert hatten, begannen wir in eine Art Sucht- und Rauschzustand zu fallen und mussten unsere Bedürfnisse nach rosa gebratenem Rindfleisch, Farfalle mit Gemüse, Chili und Knoblauchbutter regelmäßig dort stillen. Eines schönen Abends jedoch, als wir eneut dort saßen und für die Bestellung wieder einmal keine Speisekarte brauchten, kam plötzlich der Schock: "Beef Farfalle gibt es leider nicht mehr!". Einfach so, klammheimlich wurde der Leckerbissen von der Karte gestrichen! Seitdem ist oben genanntes Bistro für uns leider keinen Besuch mehr wert. Wir sind beleidigt. Ja! Wir boykottieren sogar! So lassen wir nicht mit uns umgehen! Aber da wir ja trotz allem süchtig sind, hat meine Freundin neulich das Gericht zuhause nachgekocht bzw. neu interpretiert. Mit Erfolg wie man sieht. Jetzt ist alles wieder gut...


Zutaten (für 4 Personen):

400 g Farfalle
4 Rinder-Minutensteaks
1 rote Zwiebel
1 Brokkoli
3 Möhren
10 Champignons
3 Knoblauchzehen
1 gr. rote Chilischote
5 EL Butter
Olivenöl
Salz, Chiliflocken


Zubereitung:

Brokkoli in kleine Röschen teilen. Die Farfalle in reichlich Salzwasser al dente kochen und ca. 5 Minuten vor Garende den Brokkoli hinzugeben.

Die Zwiebel in dünne Scheiben, Karotte in sehr dünne Stifte schneiden. Champignons vierteln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles kurz anbraten. Mit etwas Salz abschmecken. Gemüse aus der Pfanne nehmen und warmstellen.

Chilischote in dünne Ringe schneiden. Knoblauch pressen oder klein würfeln. Butter in der Pfanne schmelzen lassen (nicht zu heiß werden lassen). Knoblauch und Chilischote hinzugeben und kurz Aroma ziehen lassen.

Das Rindfleisch in ca. 1 cm breite Streifen schneiden (gegen die Faser). In einer separaten Pfanne in Olivenöl ca. 1-2 Minuten scharf anbraten. Mit Salz und Chiliflocken würzen.

Die Farfalle und den Brokkoli abgießen. Das restliche Gemüse und das Fleisch hinzugeben und mit der Chili-Knoblauch-Butter übergießen. Alles vorsichtig mischen und mit etwas Olivenöl beträufelt servieren.

Ofenhähnchen mit Herbstgemüse

Das Gericht stammt aus der Apotheken-Umschau. Auch bekannt als "Rentner-Bravo". Ich finde, die Zeitschrift kann sich aber was Rezepte betrifft durchaus sehen lassen. Immer auf die Jahreszeit und aktuellen Produkte bezogen, findet man moderne und schön präsentierte Speisen auf etlichen Seiten  - gratis noch dazu! Dieses Rezept hat mich sofort angelacht. Im Ofen geschmortes Hähnchen und Gemüse der Saison... da kann man eigentlich nur Gutes erahnen. Aber dass es so gut schmeckt, hätte ich dann doch nicht gedacht. Der Kürbis wird durch das Schmoren intensiv und süßlich im Geschmack, die Hähnchenhaut knuspert durch die Marinade vor sich hin und das Gemüse: ein Traum! So schmeckt der Herbst! Unbedingt nachmachen!


Zutaten (für 4 Personen):

Marinade: 
1 Knoblauchzehe
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 kl. rote Chilischote
1 Zitrone
2 EL Honig
 4 EL Olivenöl
1 TL Currypulver

4 Bio-Hähnchenkeulen (à ca. 250 g)
400 g Hokkaido-Kürbis
400 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
2 Pastinaken
8 Champignons


Zubereitung:

Knoblauch und Ingwer schälen, Chilischote entkernen. Alles fein hacken. Zitronenschale abreiben und Saft auspressen. Den Schalenabrieb und Saft der Zitrone mit Ingwer, Chili, Knoblauch, Honig, Olivenöl und Currypulver verrühren.

Das Fleisch waschen, trocken tupfen, mit der Hälfte der Marinade bestreichen und abgedeckt im Kühlschrank ca. 1 Stunde marinieren lassen.

Den Kürbis, die Pastinaken und Kartoffeln grob würfeln (ca. 2x2 cm). Champignons vierteln, Lauch in dicke Scheiben schneiden. Das Gemüse mit der restlichen Marinade vermischen.

Blech mit etwas Öl einfetten. Fleisch und Gemüse gleichmäßig darauf verteilen. Ca. 50 Min. bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) backen, dabei evtl. einmal wenden.



Montag, 8. Oktober 2012

Apfel-Marzipan-Tarte

Grundsätzlich bin ich ja weder großer Fan von Rosinen, noch von Marzipan. In Maßen allerdings kann ich mich schon ab und zu mal damit anfreunden - muss ich auch. Mein Freund liebt nämlich Rosinen. Und Marzipan. Da ich ja in einem der letzten Artikel bereits die immense Menge Äpfel, die in unserem Keller lagert, erwähnt habe, wollte ich diesen Sonntag unbedingt nochmal nen leckeren Apfelkuchen backen und bei der Gelegenheit gleich mal meine in Frankreich neu erstandene Tarteform mit lösbarem Boden einweihen. Im Rezept steht, man soll den Marzipan fein hobeln... das glang mir allerdings mit dem weichen Zeugs nicht so ganz, also hab ich es in gröberen Stückchen auf dem Kuchen verteilt. Vielleicht sollte man die Rohmasse vorher kurz anfrieren. Geschmeckt hat die saftige, fruchtig-süße Tarte (trotz der etwas dunkleren Marzipanstückchen) vorzüglich!


Zutaten:

250 g Mehl
175 g Butter, zimmerwarm
50 g Zucker
1 Ei
4 Äpfel
2 EL Zitronensaft
1 Vanilleschote (bzw. Extrakt)
100 g Magerquark
3 EL Apfelmus
100 g Marzipan-Rohmasse
2 EL Rosinen
1 TL Zimt

Zubereitung:

Butter, Mehl und Zucker mit dem Mixer vermengen. Das Ei dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Äpfel schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Rosinen und Vanillemark unterheben und mit Zitronensaft beträufeln. Den Quark mit Apfelmus vermischen und den Zimt sowie 1 EL Zucker unterrühren.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die gefettete Tarteform (oder Springform) damit auslegen. Die Apfelmus-Quark-Mischung gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und die Apfelspalten dekorativ darauf verteilen.

Das Marzipan fein über die Äpfel hobeln und den Kuchen leicht mit Zucker bestreuen. Bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 25-30 Minuten backen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Borettane-Zwiebeln in Balsamico

Borettane-Zwiebeln? Sie verdanken ihren Namen dem italienischen Anbauort Boretto. Es handelt sich dabei um kleine, weiße, flache Perlzwiebeln. Entdeckt habe ich den "kleinen Italiener" beim Einkaufen für einen italienischen Abend. Da ich eigentlich kein großer Zwiebel-Fan bin (ich mag eigentlich nur die roten oder Schalotten), habe ich mich bis dahin nicht groß für ein Glas davon interessiert. Ich wusste aber, dass unter den Gästen der ein oder andere Zwiebel-Liebhaber sein würde und nahm ein Glas mit. Was tut man nicht alles für die Gäste. Als es dann ans Servieren ging, musste ich natürlich erst meine Neuentdeckung vorkosten... und war entzückt! Die kleinen, feinen Zwiebeln entfalten durch ihre Marinade einen süß-saueren Geschmack. Ähnlich wie confierter Knoblauch schmecken sie nach einigen Tagen im Sud angnehm mild und süß, verlieren ihre natürliche Schärfe und bekommen durch das Blanchieren eine weichere Konsistenz. Perfekt also als kalte Antipasti, aber auch erwärmt als pikante Beilage z.B. zu Steak. Da ein kleines Glas der Zwiebelchen im Supermarkt ca. 4 € kostet, packte mich auch gleich der Selbstmach-Trieb. Die Zutatenliste ist kurz und alles andere als exotisch. Ein Netz Borettane-Zwiebeln gabs neulich sogar bei Aldi für (sehr) kleines Geld. Findet man sie nicht, kann man wunderbar auch normale Perlzwiebeln oder Schalotten einlegen.



Zutaten:

1 Netz Borettane-Zwiebeln (Perlzwiebeln oder Schalotten)
Aceto Balsamico
1 TL Pfefferkörner
4 EL Zucker
2 EL Salz

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und in einen kleinen Topf geben. Soweit mit Wasser auffüllen, dass die Zwiebeln knapp bedeckt sind. Pfefferkörner, 2 EL Zucker und 1 EL Salz dazugeben. Ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Den Zwiebelsud durch ein Sieb abgießen und auffangen. Die Zwiebeln in ein zuvor ausgekochtes Einweckglas geben und zur Hälfte mit dem Sud aufgießen. Den Rest des Glases mit Balsamico auffüllen, 2 EL Zucker, 1 EL Salz dazugeben und vorsichtig mischen. 

Das Glas fest verschließen und einige Tage im Kühlschrank ziehen lassen.